Deichhauptmann

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Deichhauptmann Dr. Michael Schirmer

Das Amt des Deichhauptmanns ist das oberste Wahlamt im Deichverband. Der Deichhauptmann wird mit einfacher Mehrheit vom Deichamt, dem Deichparlament gewählt. Er lenkt als ehrenamtlicher Vorsteher den Deichverband. Er ist der oberste Dienstherr der Mitarbeiterschaft, vertritt den Deichverband nach außen und steht dem Vorstand vor.

Seit 2004 hat der renommierte Bremer Gewässerkundler und Klimafolgenforscher Dr. Michael Schirmer dieses Amt inne. 2015 ist er zusätzlich in den Vorstand des Wasserverbandstages für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt gewählt worden.


Michael Schirmer nach der Deichamtswahl 2016

Unsere Bremer Deichschutzliste hat sich gegen die Bürgergruppe Deichsicherheit bei der diesjährigen Deichamtswahl behauptet! Die Sitzverteilung im Deichamt liegt nun die kommenden fünf Jahre bei 17:14. Ich kann nun mit unseren Abgeordneten die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahrzehnte weiterführen und möchte im Namen der Kandidatinnen und Kandidaten allen danken, die uns unterstützt und gewählt haben! Man sieht in einigen Bezirken wieder, dass jede einzelne Stimme einen kleinen, aber feinen Unterschied machen kann.

Voraussetzung für mich war, dass meine Bremer Deichschutzliste auch eine Mehrheit im Deichamt erringt und dementsprechend auch eine Mehrheit im 5-köpfigen Vorstand des Deichverbandes stellt. Im Vorfeld optimistisch gestimmt haben mich zudem die Qualifikation und das große Engagement unserer Kandidatinnen und Kandidaten.

In den kommenden fünf Jahren werden wir u.a. weiterhin Ausbildungsbetrieb bleiben und ein gutes Betriebsklima pflegen. Die Fortsetzung der umwelt- und stadtfreundlichen Erhöhung und Verstärkung der Sturmflut-Schutzanlagen wird eine wesentliche Aufgabe sein, daneben aber auch die organisatorische und technische Fortentwicklung der extensiven Deichmahd und bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Ausweitung der Ökologischen Grabenunterhaltung. Die Anpassung an den Klimawandel geschieht nicht nur durch Deicherhöhungen, sondern z.B. auch durch eine stetige Erhöhung der hydraulischen Kapazitäten der Fleete und Gräben und der Schöpfwerke und Pumpen.

Ihr & Euer Michael Schirmer